Gespräch mit Frank Straatmann

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Frank Straatmann spricht mit mir über seinen Werdegang als Fotograf, aber ist er überhaupt ein Fotograf, ist er Hobby-Fotograf oder doch Künstler?

Wann wird die Fotografie zur Kunst?

persönliche Entwicklung

Beginn der Photographie in analogen Zeiten mit eigener S/W Dunkelkammer in den 80er Jahren.

 

„Frank bleib mal schön bei Deinem Job und verdiene dort Dein Geld. Sonst wirst Du irgendwann Büro-Stühle für Kataloge photographieren um Deine Familie zu ernähren.“

Zitat eines Profi-Photographen, bei dem Frank neben dem Beruf in Freizeit und Urlaubszeit Assistent war

Erste Ausstellung 1996 in der NIKON Galerie Düsseldorf >> NEW YORK in S/W
Kalenderprojekt mit diesem Thema

Folgend immer mal wieder eigene Ausstellungen, so Job und Familie das hergaben
Kunstbuch Internationale Kunst Heute 2016 + 17.

Mitte der 2000er Jahre Einstieg in die Digital-Photographie.

Rückkehr zur analogen Photographie, mit dem Ziel, beides parallel zu nutzen.

Bei der Vorbereitung für eine Ausstellung

Konflikt zwischen Beruf und semi-professioneller Photographie >> werde ich ernst genommen ?

„Ach, Sie sind Hobby-Photograph ?“

Innerer Konflikt, wonach ein Kurator mir rät, nur noch einen bestimmten Stil zu photographieren, um eine wiedererkennbare Handschrift zu haben. Fällt mir schwer, weil ich zu neugierig auf andere Themen bin und mich nicht zu sehr „festlegen“ will.

Schwerpunkte

Ursprünglich klassische Reise-Photographie (Beispiel: GEO), People, Street, Landschaft- irgendwann „leer-photographiert“ – machte immer dasselbe – Weiterentwicklung Richtung künstlerischer Photographie

Heute Serien, Aufgaben und arbeitet an mehreren Serien/ Projekten gleichzeitig

neue Stilmittel der Bildgestaltung durch bewußte Unschärfe oder Verwacklung >> Beispiel SERIE: „Die Flüchtigkeit des Augenblicks“ >>

Ich möchte den Betrachter dazu bringen, einmal innezuhalten und zu schauen – was sieht man auf diesem Bild.

Im Zeitalter der sozialen Medien ist der schnelle Bild-Konsum fürchterlich. So entstehen Photos, die auf den ersten Blick gar nicht mehr als Photos zu erkennen sind.

Equipment

Ist zwar weniger wichtig, als viele glauben, aber dennoch läßt eine LEICA mein Herz höher schlagen und ich fühle mehr Kreativität, als mit einer SONY A7RIII, die ich mal hatte und verkauft habe, um zur SL2 zu wechseln.

 Ich hatte mir seinerzeit eine M9-P zu meinem 50. Geb. „geschenkt“. Endlich eine LEICA!!!!

So nutze ich heute für bequemes, schnelles Arbeiten die SL2, für kreative, entschleunigte Arbeiten in S/W die M10 Mono und für Analoges die M7 (gerne auch mit dem 60er Jahre „Rigid“ Summicron 50/2,0 und Orange- oder Rot-Filter).

Am Ende macht der Photograph, nicht die Kamera das Bild. Aber die Kamera, die den Photographen inspiriert – und das ist jede LEICA – ist das kreativere Werkzeug!!

Frank Straatmann


Das Gespräch haben wir im März 2021 geführt

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